Mykotherapie (Heilpilze)
Mykotherapie - heilen mit Pilzen - eine wieder entdeckte Chance?
Mykotherapie - zu deutsch Pilzheilkunde - beschäftigt sich mit dem Heilen und Helfen durch die Wirkstoffe, die sich in speziellen Pilzen befinden. Die ältesten Aufzeichnungen finden sich in der traditionellen chinesischen Medizin und werden auf über 3.000 Jahre zurückdatiert. Im europäischen Raum stammen die ältesten Rezepte für verschiedene Leiden aus dem Jahre 1679.
Schon damals war bekannt, dass Heilpilze bei starker Leberbelastung und zur Entgiftung sehr wirksam sind. Inzwischen wissen wir, dass gerade die Leber bei so wichtigen Vorgängen wie dem Fettstoffwechsel, aber auch indirekt beim Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt ist. Seit einigen Jahren wird das Wissen um die Heilwirkung der Pilze intensiv erweitert.
Es sind Wirkstoffkombinationen nachgewiesen worden, die nach einer schonenden Verarbeitung als natürliches und vom Körper auch verwertbares Ergänzungsmittel bei vielen Krankheiten unterstützen kann. Hier sei vor allem auf die positive Wirkung bei Diabetes mellitus hingewiesen. Oft gelingt es durch die Anwendung von Heilpilzen, die Stofwechselsituation ganz wesentlich zu verbessern. Dadurch sind weniger Arzneimittel erforderlich oder sogar ganz überflüssig. und die schweren Folgen des Leidens, wie z.B. Durchblutungs-störungen der Beine, andere Gefäßprobleme und sogar Amputationen können vermieden werden ebenso wie eine schwere Nierenerkrankung, die beim Diabetes mellitus oft sogar zur Dialysepflicht führt.
Durch die Verbesserung der Leberfunktion und der Fließeigenschaften des Blutes ist der Einsatz der Mykotherapie auch bei Bluthochdruck, Arteriosklerose oder koronarer Herzkrankheit sinnvoll, um einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu vermeiden.
Eine besondere Bedeutung kommt der Mykotherapie auch bei allergischen Erkrankungen und bei Ekzemen zu, da hier die Grundlagen der Erkrankung und nicht das Symptom therapiert werden.
Die Mykotherapie wird von erfahrenen Therapeuten auch als naturmedizinisch ergänzende Behandlung bei Tumorerkrankungen erfolgreich eingesetzt, da sie das Immunsystem unterstützt und damit hilfreich im Kampf des Körpers gegen das Tumorgewebe ist.
Während der dunklen und kalten Jahreszeit, sowie auch in vitaminarmen Wochen und bei starken Belastungen durch Beruf oder Krankheit kann man mit verschiedenen Pilzen einer völligen Entleerung der Mineralstoffspeicher vorbeugen. Zudem veranlassen auch hier wichtige Vitamine eine Kräftigung der Konstitution.
Bei allen Leiden sollte aber auch ein Blick auf die Seele geworfen werden. Viele B-Vitamine sind wichtig für unsere Nerven und wirken größtenteils auch psychotrop. Das heißt, unsere Gemütsverfassung hebt sich und wir schauen etwas sonniger in die trüben Tage.
Und mal ganz ehrlich.... wer freut sich nicht über ein Lächeln am Morgen?