Ohrkerzen
Uralt ist die Faszination, die das Feuer auf den Menschen ausübt, und es liegt auf der Hand, daß er in verschiedenster Form versuchte, Licht und Wärme zu Heilzwecken zu nutzen.
So ist die Verwendung von Ohrkerzen zu medizinischen Zwecken bereits auf alten Felsmalereien belegt.
Durch das Naturvolk der Hopis, denen besondere Heilkenntnisse zugeschrieben werden, gelangte das Wissen um diese Behandlungsmethode wieder nach Europa.
Wo kann die Behandlung mit Ohrkerzen helfen?
Haupteinsatzgebiete der Ohrkerzenbehandlung sind:
- Tinnitus
- Hörsturz
- akute und chronische Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen
- Spannungskopfschmerz
- chronisch behinderte Nasenatmung
- Streß und Nervosität
Wie wirken Ohrkerzen?
Durch die Flamme am Ende der Ohrkerze entsteht in dem Röhrchen ein leichter, angenehmer Unterdruck (Kamineffekt). Da die Kerze niemals ganz gleichmäßig brennt, tritt eine Vibration auf, die wie eine ganz sanfte Trommelfellmassage wirkt. Dadurch kommt es zu einem angenehmen Wärme- und Entspannungsgefühl sowie zu einem Druckausgleich im Ohr und Nasennebenhöhlenbereich. Häufig tritt sehr rasch, oft schon während der Anwendung, eine angenehme druck- und schmerzlindernde Empfindung im Ohr und oft im gesamten Kopfbereich auf, die Nasenatmung verbessert sich und die Geruchswahrnehmung steigt.
Besonders für Kinder ist die Ohrkerzentherapie ein faszinierendes und wohltuendes Erlebnis.
Wie wird behandelt?
Wir verwenden in unserer Praxis Original Biosun Hopi- Ohrkerzen ® , die aus reinen Baumwollstoffen unter Verwendung von Bienenwachs, Honigextrakten und traditionellen indianischen Kräutern hergestellt werden.
Die Ohrenkerze, ein dünnes Röhrchen, wird angezündet und am nicht brennenden Ende auf den äußeren Gehörgang aufgesetzt und dort vom Therapeuten festgehalten.
Während der gesamten Behandlung spürt der Patient die Wärme und hört das angenehme Knistern der Kerze.
Zur Unterstützung des Entspannungseffektes kann meditative Musik eingesetzt werden.